Digitale Kirche
Hanno Terbuyken

Digitale Kirche

Digitale Kirche


Lesezeit: 12 Minuten

Ausgabe 4/25 Kirche

Hanno Terbuyken gestaltet seit 2009 die #DigitaleKirche mit. Zunächst Journalist, Redaktionsleiter und Projektmanager bei evangelisch.de im Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) in Frankfurt am Main, dann Leiter Digitale Kommunikation und Digital-Blogger im GEP. 2020 übernahm er beim Gemeindesoftware-Dienstleister ChurchDesk die Leitung des Berliner Standorts. Dort arbeitet er mit Landeskirchen, Bistümern, Pastoralräumen und Kirchenkreisen daran, Kirchengemeinden mit digitalen Werkzeugen für Verwaltung, Mitgliederkommunikation und Alltagsorganisation zu versorgen. Er bringt in diesen Artikel vor allem seine evangelische Perspektive auf das Thema ein.

Als Twitter noch nicht Elon Musk gehörte, Reels noch historische Volkstänze waren und keine Kurzvideos und TikTok noch musical.ly hieß, war das Hashtag #DigitaleKirche noch eine ziemlich universale Überschrift. Unter dem Stichwort fanden sich alle Menschen zusammen, die sich selbst zu der kleinen Gruppe „Digitale Kirche“ zählten und alle ganz unterschiedliche Perspektiven mit einbrachten.

Bis 2017 waren vor allem Internetbeauftragte für digitale Kirche zuständig.

Heute – 2025 – lässt sich „Digitale Kirche“ nicht mehr so einfach auf einen Nenner bringen. Eine wesentliche Entwicklung war, dass mehr Menschen auf mehr Plattformen mehr Präsenz mit verschiedenen Formen digitaler Kirche zeigten. Während auf dem alten Twitter (das es so nicht mehr gibt) so etwa von der Gründung von evangelisch.de 2009 und dem Reformationsjubiläum 2017 unter #DigitaleKirche fast alle Akteure in dem Bereich zu finden waren (mal mehr, mal weniger), ist dieser zentralisierte Anlaufpunkt auf einer gemeinsam gewählten Plattform inzwischen nicht mehr da. Stattdessen hat sich das, was wir „Digitale Kirche“ nennen können, erheblich diversifiziert.

Das digitale Bild von Kirche bestand bis zum Reformationsjubiläum maßgeblich aus Online-Medien, aus den Aktivitäten der so genannten „Internetbeauftragten“ der Landeskirchen, die meist als Einzelkämpfer*innen unterwegs waren und im besten Fall einen guten Draht zu den Kommunikationsabteilungen hatten, aus den Webseiten von Gemeinden, Kirchenkreisen und Landeskirchen und aus den individuellen Aktivitäten von (meist) Pastor*innen auf ihren Blogs, Facebook-Seiten und Social-Media-Accounts.

Auch wenn sich die EKD-Synode schon 2014 mit dem Thema „Kommunikation des Evangeliums in der digitalen Gesellschaft“ befasst hatte, dauerte es noch ein Weilchen, bis die Verantwortlichen in den evangelischen Kirchen wirklich Ressourcen außerhalb der Medienhäuser in den Bereich investierten. Zwei zeitliche Zäsuren sind noch wichtig zu nennen, bevor wir einen Blick darauf werfen, was „Digitale Kirche“ heute ausmacht und wie sich beschreiben lässt: 2018 und 2020.

Im April 2018 richtete die EKD die Projektstelle „Kirche im digitalen Wandel“ ein, die knapp ein Jahr später zur Stabsstelle Digitalisierung im Kirchenamt der EKD wurde und bis heute von Christian Sterzik geleitet wird. Damit schuf die EKD eine Schnittstelle, an der die verschiedenen Aktivitäten außerhalb der Medienhäuser und ihrer Online-Medien gebündelt und vernetzt werden konnten.

Parallel bekam die Berliner Pfarrerin Theresa Brückner als erste Gemeindepfarrerin in der evangelischen Kirche von ihrem Kirchenkreis einen Stellenanteil für „Kirche im digitalen Raum“ (offiziell ab Januar 2019). Bemerkenswert daran war, dass hier erstmals kein Funktionspfarramt, sondern ein Gemeindepfarramt mit digitaler Verkündigung offiziell beauftragt wurde.

Weitere sollten zügig folgen, denn im März 2020 kam die Covid-19-Pandemie über Deutschland und die Welt. Da wurde eine digital-medial vermittelte Form von Kirche auf einmal alternativlos, und auch die letzten digitalen Nachzügler merkten, dass das funktioniert. Zwar erklärte die WHO im Mai 2023 den Pandemie-Notstand offiziell für beendet, aber es hatte schon Zoom gemacht und der Ausruf „Du bist noch gemutet“ war so universell wie das Amen in der Kirche.

Die Corona-Pandemie hat eine digitale Kirche notwendig gemacht.

Und ein letztes Datum sei noch genannt, weil es für die Ausdrucksformen von Kirche im digitalen Raum essentiell geworden ist. Am
5. August 2020 führte Instagram seine Reels-Funktion ein, um dem aufstrebenden Social-Media-Konkurrenten TikTok mit Kurzvideos Paroli bieten zu können.1&2 Seitdem sind hochformatige Videos von maximal drei Minuten Länge das Mittel der Wahl – jedenfalls für den Moment. Dem „iconic turn“ von der Kirche des gedruckten Wortes zur Kirche der bewegten Bilder war der rote Teppich ausgerollt.3

Die Frage ist: Internetbeauftragte, Hashtag #DigitaleKirche, Gemeindewebseiten, digitale Gemeindepfarrer*innen, EKD-Netzwerkstellen, Corona-Pandemie, Zoom-Konferenzen, Online-Gottesdienste, Instagram-Reels – was ist „Digitale Kirche“ denn hier und heute?

Foto: Theresa Brückner war die erste Gemeindepfarrerin mit einem Stellenanteil für Kirche im digitalen Raum. (Screenshot vom 2.9.2025)

Digitale Kirche ist ein Thema für alle

Egal, ob man es Digitale Kirche, Kirche im digitalen Raum, Online-Kirche oder Verkündigung im Netz nennt: Jede Gemeinde und kirchliche Community muss sich damit befassen, was an digital vermittelter Kommunikation und Verkündigung möglich ist. Das liegt daran, „dass die zugrundeliegenden Techniken und Werkzeuge uns vollständig alltäglich geworden sind. Ihre Nutzung ist ohne weiteres vertieftes Wissen um ihre Geschichte oder technischen Grundlagen möglich, es genügt minimales anerlerntes Handlungswissen.“4

Zudem sind alle Menschen als Nutzer*innen online, wie die ARD/ZDF-Medienstudie5 jedes Jahr wieder belegt, zuletzt 2023, als 95 Prozent der Bevölkerung das Internet nutzten, 80 Prozent der Bevölkerung täglich. Erst von den über 70-Jährigen ist nur noch knapp die Hälfte online (46 %).

Alle sind online und die digitalen Werkzeuge, um sie zu erreichen, sind so niederschwellig benutzbar wie noch nie. Also müssen sich auch alle damit auseinandersetzen.

Stärker professionalisiert und multiprofessionell

Allerdings muss nicht jede Person jedes Werkzeug bedienen und auch nicht jede Kirchengemeinde ihre eigenen Instagram-Influencer*innen heranziehen. Zu den ganz oben zitierten Zeiten, als die Internetbeauftragen der Landeskirchen noch die Speerspitze der Digitalisierung waren, konnte eine Person so ziemlich alle Aspekte der Kirche im Netz überblicken und umsetzen. Das geht im Jahre des Herrn 2025 nicht mehr. Die Zeiten der digitalen Universalgelehrten sind vorbei, einen „homo universale digitale“ gibt es nicht.

Jeder Kanal und jede Plattform hat ihre eigenen Gesetzmäßigkeiten, erwartet spezifische Darstellungsformen und verbreitet Inhalte nach eigenen Algorithmen (oder anderen Mechanismen – Newsletter sind beispielsweise zu allermeist noch algorithmenfrei).

Social Media stellt einen hohen Anspruch an die Nutzenden.

Die unterstützende Infrastruktur ist breit aufgestellt, so dass jede*r die richtige Beratung und das passende Werkzeug für die eigenen Ideen sicher finden kann. Spezialist*innen bei technischen Dienstleistern für klassische IT oder Gemeinde-Software sind ebenso Teil dieser Landschaft wie die neuen „Chief Information Officers“ (CIO) in manchen Landeskirchenämtern und die Produktionsprofis in kirchlichen Medienhäusern. Wer Hilfe sucht, findet sie auch.

Gleichzeitig hat es schon seinen Grund, dass die inzwischen zahlreichen und in verschiedenen Netzwerken untereinander verbundenen „Sinnfluencer*innen“ sich auf eine oder zwei Plattformen spezialisieren, unterschiedliche Haltungen vertreten, diverse Formen von Inhalt produzieren und sich zum Teil von weiteren Profis im Hintergrund unterstützen lassen. Gabenorientiertes Arbeiten ist auch im digitalen Raum sinnvoll, damit die Beteiligten das tun können, wofür sie brennen, statt in der Algorithmizität auszubrennen. Gerade dort, wo Interaktion mit der eigenen Community ein wesentlicher Teil der Arbeit ist, brauchen die damit betrauten Menschen Rückendeckung. Der Anspruch, den Social Media an ihre Akteure stellen, ist dahingehend einfach höher als an diejenigen, die Webseiten betreuen oder einen regelmäßigen Gemeinde-Newsletter schreiben.

Viel mehr als Social Media

Aber „digital“ ist nicht mit Social Media deckungsgleich, auch wenn viel binnenkirchliche Aufmerksamkeit auf diese Leuchtturm-Communities gerichtet ist. Das reichweitenstärkste Medium in der evangelischen und katholischen Kirche ist immer noch der gedruckte Gemeindebrief. Um ein digitales Publikum unmittelbar und schnell mit Informationen zu versorgen, ist der erste Schritt für eine erfolgreiche Kirchenpräsenz im digitalen Raum, dieses Medium zu digitalisieren.

Das bedeutet aber nicht, die PDF des Gemeindebriefs auf die Webseite zu stellen. Die eigene Webseite muss gut gepflegt und tagesaktuell sein. Sie muss mindestens alle aktuellen Termine anzeigen, das Gemeinde-Team zeigen und den Menschen da draußen erzählen, was man in der eigenen Gemeinde erleben kann. Das ist das „Pull“-Medium, das Interessierte finden können. Parallel braucht jede Gemeinde einen E-Mail-Newsletter, der mindestens die gleichen Informationen mindestens einmal im Monat aktiv verschickt. Das ist das „Push“-Medium, mit dem eine Gemeinde aktiv auf Menschen zugehen kann. Diese beiden Dinge sind die Pflichtaufgaben im digitalen Raum.

Die Angebote, die dahinter stecken, können übrigens sowohl analog vor Ort als auch digital im Netz stattfinden. Darauf kommt es gar nicht an! Beides ist gut und möglich. Nur ohne eine ständige Bekanntmachung dessen kommt eben keiner, auch nicht aus der unmittelbaren Umgebung. Dafür ist die Konkurrenz an Inhalten und Ereignissen zu groß.

Eine digital denkende Kirche geht nicht in der Parochie unter.

Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche Kür-Elemente, die aktive Gemeinden und Communities daraufsetzen können, sowohl in der Kommunikation als auch in der Organisation: Online-Anmeldungen, gemeinsam genutzte digitale Kalender für alle Haupt- und Ehrenamtlichen, Messenger-Gruppen ergänzend zum Newsletter, Digital-Andachten, Gemeinde-Podcast-Projekte, Online-Streaming-Gottesdienste, interessengenaue Newsletter, Online-Spendenaktionen mit Fundraising-Kommunikation, digital unterstützte Jubiläums-Erinnerungen zu Geburtstagen, Tauftagen, Hochzeitstagen, Social-Media-Accounts mit regionalen Zielgruppen und so weiter.

Der 24/7 gepflegte Social-Media-Account einer kirchlichen Identifikationsperson ist nur der Wetterhahn auf der Spitze des digitalen Kirchturms.

Mut zur Lücke

Dennoch gilt für alle diese Optionen: Nicht alle müssen alles machen. Die Landkarte der digitalen Kirche hat viele weiße Flecken, und das ist in Ordnung. Stattdessen gehört zum digitalen Dasein auch, sich mit anderen Menschen und Gruppen zu vernetzen und auf ihre Angebote hinzuweisen, wenn sie sich gut ergänzen. „Do what you do best, link to the rest“ ist ein alter Satz der Netzgemeinde, der bis heute stimmt. Es ist okay, wenn jemand zur Nachbargemeinde geht, weil ihr oder ihm dort die Jugendarbeit besser gefällt. Es ist kein Verrat an der eigenen Arbeit, wenn Leute mehrere Newsletter abonniert haben und auch mal anderswo auftauchen, oder wenn der Online-Gottesdienst in Berlin auch Mitfeiernde aus Zweibrücken anzieht.

Eine digital denkende Kirche ist eine Kirche des Netzwerks, statt in der klassischen Parochie unterzugehen. Ein Publikum voller interessierter Menschen, für die Zeit, Ort und Thema gerade gut zusammenpassen, kann sich offline wie online immer wieder neu zusammenfinden. Ein Merkmal einer digital denkenden Kirche ist, immer wieder unterschiedliche Kombinationen von Zeit, Ort und Thema auszuprobieren, um zu schauen, ob sich neue oder unerreichte Gruppen von Menschen davon ansprechen lassen.

Leitspruch für Digitalität: „Do what you do best, link to the rest!“

Das bedeutet eine große Unbeständigkeit, die für Mitarbeitende durchaus irritierend sein kann. Die Angebote einer Gemeinde müssen sich nicht jedes Jahr wiederholen. Immer wieder neu ansetzen, Projekte auch wirklich enden lassen und einen Anteil der begrenzten Ressourcen regelmäßig und regelhaft für etwas Neues einzusetzen ist ebenfalls ein Charakterzug einer digital präsenten Kirche. Da wird der Rhythmus des „semper reformanda“ nicht in Jahrhunderten gemessen, sondern liegt irgendwo zwischen Tagen und Quartalen. Digitale Kirche muss schnell sein, um mitzuhalten im Relevanzkonzert der digitalen Gegenwart.

Eine hierarchie-ärmere Kirche

Hinter dem Schlagwort „einfach mal machen“ verbirgt sich genau diese Schnelligkeit, aber auch noch etwas anderes. Die Geschwindigkeit, mit der Trends und Ideen auf- und absteigen können und die Niederschwelligkeit des Zugangs und der Werkzeuge macht eine digital versierte Kirche hierarchie-ärmer. Einer der Effekte der online vernetzten Welt, in der wir leben, ist der Abbau von hierarchischen Grenzen. Weder Informationen noch mediale Produktionsmittel sind exklusiv kontrollierbar. Es kann also jede*r in der Gemeinschaft der Heiligen einfach ihre Botschaft in die Welt sprechen und damit erfolgreich werden.

Außerdem verschwinden Flaschenhälse in den Organisationsstrukturen, wenn vernetzter gedacht und gearbeitet wird. Was bedeutet es beispielsweise, wenn im digitalen Kalender auf einmal alle selbst Räume im Gemeindehaus buchen dürfen und nachgucken können, wann die Pfarrerin Zeit hat?

Digitale Aufgaben können gabenorientiert vergeben werden

Das klingt zunächst banal, ist es aber nicht, denn es stellt auf einmal eine Informationszugänglichkeit her, die für viele Menschen immer noch ungewohnt ist und die auch Machtpositionen in Frage stellt. 

Unter dem Hashtag #digitaleKirche subsummieren sich auf Insta derzeit über 92.000 Beiträge unterschiedlichster Art. (Screenshot vom 2.9.2025)

In diesem Beispiel ist die Gemeindesekretärin die Schlüsselfigur, wenn auf einmal alle anderen genauso viel wissen darüber, was in der Gemeinde so passiert. Sie muss sich dann darauf einlassen, im Zweifel nur genauso viel zu wissen wie alle anderen, wenn eine Kirchengemeinde ihre Organisationsstrukturen digitalisieren will.

Das kann auch ganz stark das Zusammenarbeiten von Haupt- und Ehrenamtlichen bestimmen. Sie werden auf die gleiche Informationsbasis gesetzt. Zum Beispiel kann so etwas wie „Gemeindenewsletter schreiben und verschicken“ in die Hände einer ehrenamtlichen Person gelegt werden. Die bekommt dann auf einmal Deutungshoheit: Wie stellen wir uns nach außen dar? Was stellen wir in den Mittelpunkt, was nicht? Bestenfalls bildet es auch die Realität des „gaben-orientierten Arbeitens“ ab, wenn man schaut, wer eine Aufgabe am besten erledigen kann, statt sie qua Amt auf einen ohnehin schon zu vollen Schreibtisch zu häufen. Diese Person bekommt dann die Werkzeuge, das zu machen, aber auch das Vertrauen, entsprechende Entscheidungen zu treffen. 

Es darf auch Spaß machen

Wenn man viele Leute einfach mal machen lassen kann, findet man auch diejenigen, die wirklich Lust auf eine Sache haben. Dann machen sie sie meistens auch besser! Das gilt insbesondere für öffentliche Präsenzen. Wer nicht vor die Kamera will, muss keine TikTok-Tänze filmen.

Auch digitale Verkündigung muss den Menschen dienen

Herausfordernd ist allerdings, die Pflicht-Aufgaben zu schaffen, wenn niemand Lust oder Zeit dazu hat. Im Falle der oben bereits erwähnten zwei Pflichtaufgaben „aktuelle Webseite“ und „regelmäßiger Newsletter“ für Gemeinden und kirchliche Communities lässt sich allerdings vieles automatisieren und erleichtern. Dann bleibt auch wieder Zeit für das, was jemandem Spaß macht, und Zeit für Experimente in der digitalen Verkündigung, wie das Wiederaufnehmen der Streaming-Gottesdienste aus Corona-Zeiten, die auch heute noch mehr Besucher*innen erreichen können als der Gottesdienst am Sonntagmorgen.

Eine Frage der Haltung

Zu guter Letzt: Kirche sein in einer digitalisierten Gegenwart ist eine Haltungsfrage. Wie wende ich mich einer Gesellschaft und den Menschen in ihr zu, die von Algorithmen, Content-Überschuss, ständigem Input und manchmal unmöglich zu erkennenden Grenzen zwischen Lüge und Wahrheit geprägt ist?

Ohne eine digitale Präsenz geht die Kirche darin unter, weil sie jegliche Sichtbarkeit außerhalb der Reichweite der Mittagsglocken verliert. Sie soll sich allen Mitteln bedienen, die die aktuelle Online-Landschaft bereit hält. Aber auch digitale Verkündigung ist kein Selbstzweck. Kirche muss den Menschen dienen, das gilt auch im digitalen Raum, wo heutzutage alle zu finden sind. Wenn ihr nicht schon aufgebrochen seid – macht euch auf den Weg ins Digitale und fangt an, zu entdecken, wer da noch so ist! Es lohnt sich.   

Literatur und Anmerkungen

1 about.instagram.com/blog/spark/announcements/introducing-instagram-reels-announcement

2www.theverge.com/2020/8/5/21354117/instagram-reels-tiktok-vine-short-videos-stories-explore-music-effects-filters)

3 Zum „iconic turn“ siehe auch Karsten Kopjars Artikel “Rückkehr zu den Bildern” im Lesebuch zur EKD-Synode 2014.

4 Greifenstein/Terbuyken: “Vernetzt und zugewandt – digitale Gemeinde gestalten”, Neukirchener Verlag 2024

5 www.ard-zdf-medienstudie.de

Du hast Interesse am Thema „Kirche“?
Du findest weitere Artikel dazu in der Ausgabe 4/25 Kirche
.

Share On

Rückmeldungen

Schreibe einen Kommentar